Bargainophobie – die Angst vor Ausverkäufen – Kuriose Ängste #3

Für die meisten Frauen unvorstellbar und für viele Herren die passende Ausrede, um sich vor ausgiebigen Shoobingtouren zu drücken: Bargainophobie, die Angst vor Ausverkäufen.

Bargainophobie – Wo liegen die Ursachen?

Die Phobie kann sowohl auf die Angst vor Menschenmasse, als auch auf die vor zu viel Lautsstärke oder enormes Gerempel zurückgehen.

Zudem kann es sein, dass der Bargainphobie die Angst nicht mitmachen zu können, nicht dazuzughören oder kein Angebot abzubekommen zugrunde liegt. Und selbst traumatische Erlebnisse können ursächlich sein.

Bargainophobie – Was kann helfen?

Hilfreich kann beispielsweise eine aufdeckende Hypnosetherapie sein. Durch sie lässt sich die Ursache herausfinden und anschließend auflösen.

 

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Weihnachtsamnestie – Gibt es zu Weihnachten Gnade für Häftlinge?

Weihnachtsamnestie – Was ist das eigentlich? Ich habe zuvor noch nie etwas davon gehört gehabt, umso interessanter war natürlich die Recherche zu diesem Thema 🙂

Grundsätzlich handelt es sich bei der Weihnachtsamnestie um einen Gnadenerweis, welcher anlässlich des Weihnachtsfestes ausgesprochen wird.

Allerdings ist der Strafvollzug Ländersache und so entscheidet jedes Land selbst, ob es seinen Strafgefangenen Weihnachtsamnestie gewährt. Ebenso individuell geregelt werden die Voraussetzungen für die Entlassungen auf dem Gnadenwege zu Weihnachten festgelegt. Die Verfügung mit den Voraussetzungen für die Weihnachtsamnestie vom Landesjustizminister erlaubt es den Staatsanwaltschaften Inhaftierte vorzeitig zu entlassen, deren normale Entlassung zwischen Mitte November und Anfang Januar gefallen wäre.

Weihnachtsamnestie – Vorraussetzungen

Eine generelle Amnestie ist die Weihnachtsamnestie nicht. Es wird jeder Fall einzeln geprüft.

Da, wie bereits erwähnt, die Voraussetzungen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind, existieren beispielsweise Bundesländer, in denen eine Mindesthaftdauer existiert oder in denen die Verbüßer der Ersatzfreiheitsstrafe von Weihnachtsamnestie ausgeschlossen sind.
Zu den weiteren Weihnachtsamnestie Bedingungen zählen zudem oft eine gute Führung und geklärte Verhältlinisse in Freiheit. Hierunter zählen ein fester Wohnsitz und ein gesichertes Einkommen.

Wichtig, ist in dem Zusammenhang auch zu wissen, dass Strafgefangene die Weihnachtsamnestie ablehnen können.

Weihnachtsamnestie – Gründe

Neben dem Grund der „Nächstenliebe“ existieren natürlich auch noch andere Gründe für die Weihnachtsamnestie. So hat der Häftling. der deutlich vor Weihnachten entlassen wird, vor dem „Weihnachtsloch“ noch genügend Zeit, sich um seine bürokratische Dinge zu kümmern. Des Weiteren werden in den Gefängnissen im Zuge der Weihnachtsamnestie aufgrund der sinkenden Anzahl an Häftlingen weniger Justizvollzugsbeamte benötigt.

In Sachsen und Bayern gibt es grundsätzlich keine Weihnachtsamnestie.

Weitere Infos:
Weihnachtsamnestie

WeihnachtsamnestieFoto von pixabay

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Anatidaephobie – Die Angst, von Enten beobachtet zu werden – kuriose Ängste #2

Mehr als kurios mag diese Angst auf den ersten Blick erscheinen.

Anatidaephobie ist eine Angststörung, welche die erhöhte Furcht von einer Ente bebochtet zu werden, bezeichnet. Wer Anatiphobiker ist, der sieht sich ständig mit der Angst konfrontiert von einer Ente beobachtet bzw. sogar verfolgt zu werden. Typisches Kennzeichen für betroffene Personen, ist das ständige Umsehen, ob sich eine Ente in der Nähe befinden könnte.

Anatidaephonbie ist nur schwer oder gar nicht therapierbar. Wirksame Therapien sind nicht bekannt.

Anatidaephobie - kuriose Ängste

 

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Kein Gehalt für den Papst?

Auf den ersten Blick mag dies sehr kurios erscheinen und viele von Euch mögen es sicher für einen Scherz halten. Allerdings gilt zu bedenken, dass im Vatikan sowieso alles etwas anders läuft. Dazu aber nachher noch mehr.

Ja es ist tatsächlich so, dass der Papst keinerlei Gehalt erhält. Er ist zwar das Oberhaupt des Vatikanstaates und der katholischen Kirche, bekommt aber dennoch oder gerade deswegen keinen Cent als Gehalt gezahlt. Jetzt stellt sich Euch mit Sicherheit die Frage, von was und wie er dann sein Leben bestreitet?

Er bekommt alles, was er zum Leben und zum Arbeiten benötigt gestellt.

Alle anderen erhalten ein Gehalt. Allerdings ist in der Hinsicht zu erwähnen, dass diese Gehälter im Vatikanstaat keiner Einkommensteuer unterliegen und im Vatikan kein Grundbesitz existiert. Alle Wohnungen werden den Einwohnern zugeteilt und die Miete beträgt nur einen sehr kleinen Teil der Gehälter und ist deutlich günstiger, als die in Rom.

Zwangsläufig drängt sich nun natürlich die Frage auf, wie der Vatikanstaat diese Ausgaben finanziert? Er erhält Spenden, betreibt Souvenirstände, vertreibt Münzen und Briefmarken und nimmt Eintrittsgelder für seine Museen. Die Verwaltung der eingenommenen Gelder übernimmt die Vatikanbank.

Interessante Fakten zur Struktur des Vatikans findet Ihr hier.

Desweiteren werden hier die aufschlussreiche Fragen zum Vatikan und dem Papst beantwortet.

Orthodox priest of the church equip listen fertile prayer

 Foto: © sociopat_empat – Fotolia.com

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