Knusprige Pommes adieu – Neue EU Regelung für weniger Acrylamid

Acrylamid befindet sich in fast allem, was geröstet, gebacken oder frittiert wurde und so hat es auch jeder von uns zumindest ab und an auf seinem Teller. Allerdings steht Acrylamid im Verdacht Krebs zu verursachen und so hat sich die EU dazu entschlossen den Stoff möglichst schnell zurückzudrängen.

Die Gefahr Acrylamid

Die Debatte zum Thema Acrylamid begann im Jahr 2002, als Wissenschaftler aus Schweden in Nahrungsmittel nachwiesen.

Entstehen tut der Stoff in stärkehaltigen Lebensmitteln beim Backen, Frittieren oder Braten – beim Kochen jedoch nicht.

Laut Bundesinstitut für Risikobewertungen steht aufgrund von Tierstudien fest, dass Acrylamid krebserregend wirkt.

Acrylamid – Was wurde beschlossen?

Ergebnis des Beschlusses der EU-Kommission ist eine achtseitige Verordnung inklusive eines 26-seitigen Anhanges, welcher den Nahrungsmittelherstellern genauste Vorgaben für die Kartoffel- und Mehl-Verarbeitung macht. Grund hierfür ist die Tatsache, dass kleine Eckpunkte die Entstehung von Acrylamid eindämmen können. So können beispielsweise möglichst wenig Hitze oder eine niedrige Menge an Zucker im Ausgangsprodukt die Menge an Acrylamid im Endprodukt mindern. Insbesondere in Bezug auf  Pommes gilt unter anderem für die Hersteller, Kartoffelsorten zu verwenden, welche von Natur aus wenig Stärke besitzen.

In Kraft tritt die Verordnung am 11. Dezember 2017. Die Gastronomie hat dann noch genau vier Monate Zeit, um sich an die neuen Anforderungen anzupassen. Somit ist die Regelung ab dem 11. April 2018 einzuhalten.

StockSnap / Pixabay

 

 

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