Kategorie: Essen und Getränke

Frittierte Vogelspinne – Kuriose Spezialität aus Kambodscha

Kuriose Spezialität mit garantiertem Eckelfaktor ist die frittierte Vogelspinne aus Kambodscha.

Zu Zeiten des Terrorregimes der Roten Khmer war die exotische Spezialität ein wichtiger Bestandteil der Speiseplans der kambodschanischen Bevölkerung. Heute handelt es sich bei den kross gebratenen Vogelspinnen vor allem um einen trendigen Snack, der auf vielen Märkten und in einigen Restaurants angeboten wird. Bekanntester Verkaufspunkt ist der Spinnenmarkt von Skun.

Die Zubereitung der frittierten Vogelspinnen ist ebenso frahwürdig, wie der Snack an sich. Den haarigen Krabblern werden die Kieferklauen heraus gerissen und anschließend erfolgt das frittieren bei lebendigem Leib.

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Knusprige Pommes adieu – Neue EU Regelung für weniger Acrylamid

Acrylamid befindet sich in fast allem, was geröstet, gebacken oder frittiert wurde und so hat es auch jeder von uns zumindest ab und an auf seinem Teller. Allerdings steht Acrylamid im Verdacht Krebs zu verursachen und so hat sich die EU dazu entschlossen den Stoff möglichst schnell zurückzudrängen.

Die Gefahr Acrylamid

Die Debatte zum Thema Acrylamid begann im Jahr 2002, als Wissenschaftler aus Schweden in Nahrungsmittel nachwiesen.

Entstehen tut der Stoff in stärkehaltigen Lebensmitteln beim Backen, Frittieren oder Braten – beim Kochen jedoch nicht.

Laut Bundesinstitut für Risikobewertungen steht aufgrund von Tierstudien fest, dass Acrylamid krebserregend wirkt.

Acrylamid – Was wurde beschlossen?

Ergebnis des Beschlusses der EU-Kommission ist eine achtseitige Verordnung inklusive eines 26-seitigen Anhanges, welcher den Nahrungsmittelherstellern genauste Vorgaben für die Kartoffel- und Mehl-Verarbeitung macht. Grund hierfür ist die Tatsache, dass kleine Eckpunkte die Entstehung von Acrylamid eindämmen können. So können beispielsweise möglichst wenig Hitze oder eine niedrige Menge an Zucker im Ausgangsprodukt die Menge an Acrylamid im Endprodukt mindern. Insbesondere in Bezug auf  Pommes gilt unter anderem für die Hersteller, Kartoffelsorten zu verwenden, welche von Natur aus wenig Stärke besitzen.

In Kraft tritt die Verordnung am 11. Dezember 2017. Die Gastronomie hat dann noch genau vier Monate Zeit, um sich an die neuen Anforderungen anzupassen. Somit ist die Regelung ab dem 11. April 2018 einzuhalten.

StockSnap / Pixabay

 

 

Faule Eier schwimmen oben

Mysteriös aber wahr, faule Eier schwimmen oben.

Jeder von uns wird es wahrscheinlich schon einmal erlebt haben, da liegen Eier im Kühlschrank und keiner weis, wie lange diese noch haltbar sind. In einem solchen Fall heißt es wegwerfen oder den Eiertest im Wasserglas machen.

Der Eiertest:

  •  Fülle ein Glas mit Wasser
  •  Lege das Ei langsam in das Wasser
  •  Bleibt das Ei am Boden liegen, ist es frisch.
  •  Stellt es sich auf, so heißt es, schnell verzerren.
  •  Schwimmt das Ei oben, ist es verdorben und gehört in den Biomüll.

Grundsätzlich sind Eier etwa 28 Tage ab Legedatum haltbar. Schwierig ist dabei jedoch, dass die Discounter die Eier auch noch 3 Wochen nach Legedatum verkaufen und so in manchen Fällen nur noch eine Resthaltbarkeit von rund 1 Woche besteht. Somit sollte beim Eierkauf immer genau hingesehen werden.

Kleiner Tipp meinerseits: Sollten die Eier aus der Pappschachtel entfernt werden, so ist es sinnvoll, den Aufkleber mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum auf eines der Eier zu kleben, so muss der Eiertest gar nicht erst durchgeführt werden und die Eier lassen sich bedenkenlos verzerren.

Ich persönlich bin mir nicht sicher, ob ich dem Eiertest vertrauen würde. Sicher wissenschaftlich belegt ist dieser, denn nach dem Legen befindet sich im Ei eine kleine Luftblase, welche mit der Zeit verdunstet und Platz für Luft schafft, welche dafür sorgt, dass ein altes Ei beim Eiertest oben schwimmt.

Was sagt Ihr zum Eiertest, würdet Ihr diesem vertrauen?

Anhang 1(98)

Quelle

Quelle

 

 

Kurioses Wassermelonenbrot – Back Dir den nächsten Partykracher

Wie diese Bäckerin zeigt, müssen Brote nicht zwangsläufig langweilig aussehen.

Aus meiner Sicht eine super Idee, allerdings stellt sich bei mir zwangsläufig die Vorstellung ein, dass der Geschmack des Brotes süß ist. Wahrscheinlich irre ich mich da, aber der bunte Look sorgt automatisch dafür, dass ich von einer leckeren Süßigkeit ausgehe.

Habt Ihr Lust bekommen, selbst solch ein kurioses Brot zu backen, welches viel eher an eine reife Wassermelone erinnert, als an deftiges Brot, dann besorgt Euch folgende Zutaten:

375 g Mehl
2 1/2 EL weißer Kristallzucker
250 ml Milch
1 Eigelb
3/4 EL Salz
1 1/2 EL ungesalzene weiche Butter
1 Päckchen aktive Trockenhefe
120g Rosinen

Verrotteter Hai – Kuriose Spezialität aus Island

„Hákarl“, nennt sich die Spezialität in Island und verrät uns auf den ersten Blick nicht sonderlich viel. Bei der ebenfalls häufig verwendeten Bezeichnung „Rotten Shark“ sieht dies schon ein wenig anders aus und ich frage mich so langsam, warum vergammelte Lebensmittel so oft zu Delikatessen werden. Ich erinnere nur an die vergammelten Eier oder den Casu Marzu, die ich beide schon hier vorgestellt habe.

Aber was genau steckt nun eigentlich hinter dieser bereits vom Namen her fragwürdigen isländischen Delikatesse? Und tatsächlich es handelt sich um fermentiertes Fleisch des Grönlandhais.

In dem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass der Grönlandhai keine Nieren besitzt und deshalb seine Giftstoffe direkt im Fleisch ablagert. Somit wäre das frische Fleisch des Hais wäre für uns hochgiftig und ungenießbar. In Grönland ist es zudem nicht mehr erlaubt, auf die Jagd nach Haien zu gehen. Lediglich zu Forschungszwecken dürfen diese gefangen werden. Eine Ausnahme ist es, wenn sich der Hai im Netz der Fischer verfängt und dort verendet ist. Dann ist er freigegeben und lässt sich für die Delikatesse nutzen.

Genießbar ist das Fleisch aber dadurch noch längst nicht und so werden die Fleischstücke in große mit Löchern versehene Holzkisten gepackt. Aus den Öffnungen können die Giftstoffe laufen und das Fleisch beginnt zu gären. Was dazu führt, dass sich ein mörderischer Geruch ausbreitet. Allein dieser Vorgang nimmt bis zu drei Monate in Anspruch und es folgt eine rund 4-monatige Trocknung des Fleisches.

Nach der Entfernung der Kruste wird „Hákerl“ in kleine Würfel geschnitten und mit isländischen Schnaps serviert

Na dann sage ich mal „Guten Appetit“ und vielleicht kann mir ja jemand von Euch berichten, ob es sich lohnt, den Ekel zu überwinden???